Ein Branding, das Appetit macht: das Burger-Street-Banner
Veröffentlicht am 14. September 2026 · 4 Min. Lesezeit

Die Aufgabe
Ein Social-Media-Banner für eine Fast-Food-Marke. Das Briefing passte in einen Satz: auf einen Blick Appetit machen, ohne auf einen langen Text zu setzen, den beim Scrollen ohnehin niemand liest.
Der Prozess
Das Visual wurde in Photoshop erstellt. Das Burger-Foto durchlief eine klassische Food-Fotografie-Retusche: mehr Kontrast und Sättigung, gezielte Schärfung der Texturen (getoastetes Brötchen, geschmolzener Käse, Sesamkörner) für ein appetitliches Ergebnis, sowie eine Farbkorrektur, um die Beleuchtung zwischen den zusammengesetzten Elementen anzugleichen.
Die Wahl von Orange (#F97316) war nicht willkürlich: Es ist eine Farbe, die den Appetit anregt und die visuellen Codes der Branche bereits dominiert (von McDonald's bis zu lokalen Marken). Die Herausforderung bestand darin, sich in diese wiedererkennbaren Codes einzufügen und dabei eine eigene Identität zu behalten.
Das Copywriting wurde so gestaltet, dass es in einer Sekunde gelesen werden kann, mit einem Layout, das den Blick vom Produktbild direkt zum Call-to-Action führt, ohne Umwege.
Was ich daraus mitnehme
Im Food-Branding leistet die Farbe 80 % der Arbeit, noch bevor der Text überhaupt gelesen wird. Die bestehenden Codes einer Branche zu verstehen — um sie zu bedienen oder bewusst zu brechen — ist ein Schritt, den man nicht überspringen kann.
Geschrieben von Demba Mbow
Digitaler Creator & UI/UX-Designer, WCAG-zertifiziert
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